Wohnen im „Haus der Kulturen“

Ich heiße Sophie, bin 28 Jahre alt und wohne im mosaique in Lüneburg. Seit acht Jahren bin ich nun schon in Lüneburg. Damals bin ich zum Studieren hergezogen und habe seitdem in unterschiedlichen WGs gewohnt. Alle waren auf ihre Art und Weise eine tolle Erfahrung. Alleine wohnen kam für mich bis jetzt noch nicht in Frage. Ich mag es, Menschen um mich rum zu haben.

Als ich im August 2018 von einem langen Auslandsaufenthalt zurück nach Deutschland gekommen bin, habe ich nicht wirklich gewusst wohin mit mir und bin deshalb vorerst wieder bei meiner Mutter eingezogen. Jeder kann sich vorstellen, dass das nicht wirklich das Wahre war. Durch einen Bekannten habe ich vom mosaique erfahren und dann ging alles ganz schnell. Ich habe mir die potenzielle Wohnung angeguckt, das Konzept vom mosaique erklärt bekommen und konnte sehr schnell einziehen.

Die Idee, dass Menschen von überall aus der Welt in Aktivitäten und auch das Wohnen, hier in Lüneburg einbezogen werden, finde ich einfach klasse. Der Saal im mosaique ist immer belegt und gefüllt mit Leben und Freude. Es finden einzigartige Konzerte und Treffen statt. Leute lernen gemeinsam Sprachen, tauschen sich aus und knüpfen neue Freundschaften. Das Ambiente ist herzlich und gemütlich und drückt genau das aus, wofür das mosaique steht. Offenheit, Herzlichkeit, Integration, Gemeinsamkeit.

Seit September wohne ich nun in der Maisonette Wohnung über dem mosaique – und ich liebe es! Die Wohnung ist komplett neu renoviert und einfach wunderschön. Wir haben vier Zimmer, zwei Bäder, eine super schöne Küche und ein großes Wohnzimmer. Alles über zwei Etagen verteilt. Insbesondere der große Gemeinschaftsraum ist zum Lebensmittelpunkt geworden. Wir haben schon große Kochabende, Wohnzimmerkonzerte oder Yogastunden bei uns gehabt. Immer wieder waren neue Gesichter dabei, was das Ganze so spannend macht.

Meine Mitbewohner und ich sind zu einer Art Familie geworden. Wenn ich abends von der Arbeit nach Hause komme oder wir am Wochenende Besuch von Leuten aus aller Welt haben, geht mir das Herz auf. Wir frühstücken gemeinsam, gucken Filme oder planen spanische Kochabende. Es ist also tatsächlich immer etwas los. Es ist absolut kein unangenehmer Trubel, ganz im Gegenteil. Alle Menschen, die ich hier im mosaique schon näher kennenlernen durfte, habe ich ins Herz geschlossen.

Jede Wohnung im mosaique besteht aus einem ausgeglichenen Anteil an Frauen und Männern, sowie Deutschen und Nicht-Deutschen. Unterschiedliche Kulturen unter einem Dach. Der Austausch ist enorm und ganz bestimmt einzigartig.

Das Team vom mosaique besteht aus so vielen tollen Leuten, mit so vielen tollen Ideen. So finden nicht nur die Events im Saal statt, sondern auch die Bewohner des Hauses lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen. Es gab bereits ein „Running Dinner“, zu dem jede Wohnung ein bestimmtes Gericht gekocht hat. Die unterschiedlichsten Küchen waren vertreten: deutsch, indisch, arabisch. Es gab auch schon mexikanische Abende mit Burritos, Kleidertauschpartys, Jam Sessions und Workshops zu Themen wie Yoga, Mantras und Chakras. Die Vielfalt der Veranstaltungen und Möglichkeiten ist klasse!

Für mich ist das mosaique der erste Ort seit nunmehr acht Jahren, an dem ich mich zu Hause fühle. Das Wohn -und Gemeinschaftsgefühl ist unbeschreiblich. Insbesondere dann, wenn wir Besuch haben. Wir haben schon Besuch aus London, Australien, Argentinien und Syrien bei uns in der Maisonette Wohnung gehabt. Manchmal bringen Besucher auch ihre Kinder mit. Dann ist Full-House. Aber genau das ist es, was ich so am mosaique zu schätzen weiß. Die Leute kommen gerne her, das spürt man. Jeder liebt das mosaique und fühlt sich schnell aufgenommen. Es ist so einfach, einfach man selbst zu sein und eine tolle Zeit zu haben. Am liebsten würde ich hier gar nicht mehr ausziehen!

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